Einzug in ein neues Leben – Wenn man von einer WG in die Nächste zieht

Einzug in ein neues Leben – Wenn man von einer WG in die Nächste zieht

Ich bin da. Ich bin angekommen!

Wo?

In meiner neuen Wohnung, in meinem neuen Zimmer in einer wundervollen WG mit vier tollen Frauen (eine davon ist gerade auf Reisen, in ihrem Zimmer darf ich wohnen) und zwei super niedlichen Katzen!

Aber erstmal zurück zu Umzug:

Von Berlin nach Kiel sind meine Sachen ja bekanntlich vorgefahren. Sie waren dann in meinem Elternhaus und von dort aus habe ich sie Portionsweise in die neue Wohnung gebracht.

Oder besser gesagt: Auto möglichst voll machen und losfahren:

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Ich habe das Auto jedesmal alleine befüllt und das Ausladen und in den 3. Stock Altbau hochtragen ging wesentlich schneller als das Einladen, denn ich hatte 4 Helfer vor Ort und die waren wahnsinnig schnelle Träger! Jedes Umzugsunternehmen wäre  auf diese Kraft und jeder Leistungssportler auf diese Lungen neidisch gewesen!

Dann kamen noch mein Bett und mein Schreibtisch hinterher (danke Papa!) und das Bauen, Auspacken, Räumen, Schieben, Schubsen und Puzzeln konnte beginnen.

Meine Kommode, die sonst immer neben meinem Schreibtisch stand, musste bei meinen Eltern bleiben, hier war einfach nicht genug Platz, denn neben meinen beiden Möbelstücken stehen auch noch die Möbel von C. (meine Vermieterin) in diesem Zimmer (ausgenommen ihr Bett und ihr Schreibtisch). Auch ist unter meinem Bett nur noch halb so viel Platz für meinen Kram, weil wir nicht alle ihre Sachen rausgeräumt haben. Umso erstaunlicher finde ich es, dass in meinem neuen 13 qm Zimmer immer noch Platz für all meine Dinge ist und die Tür zum Nachbarzimmer (ja, zwei Türen sind in meinem Zimmer) geht auch noch einwandfrei auf und zu! Ein einziges Raumwunder!

Bis auf 2 Schubladen einer Kommode komme ich an alles ran und die beiden Schubladen brauche ich nicht mal!

Großartig sind die Magnetwände, die C. an ihren Wänden hat: Meine Postkarten, Bilder, Eintrittskarten und was man sonst noch so an Erinnerungen hat, haben alle einen Platz gefunden.

Nun aber zum wichtigsten Teil:
Meine Mitbewohner, mein neues WG-Leben und die Haustiere!

Nun, ich könnte jetzt einfach sagen, schaut auf dem WG-Blog nach. Aber das wäre langweilig!

C. tüngelt gerade durch die Weltgeschichte und meldet sich so, wie es sich gehört per Postkarte und gelegentlich mal über elektronische Netzwerke, genau so, wie es sich gehört, wenn man sich für 6 Monate Reisen entscheidet! Der Hase Felix wäre stolz auf sie!
In ihrem Zimmer wohne ich, gemeinsam mit Emilie ihrer Katze. Emilie ist definitiv nicht aus meinem Zimmer wegzudenken, sie liegt von Anfang an direkt neben meinem Kopfkissen auf dem Bett und schläft dort auch die meiste Zeit. Inzwischen hat es sich eingebürgert, dass ich mit einem Maunzen begrüßt werde, wenn ich nach Hause komme, ausgesprochen schön!

Anika hat das Zimmer nebenan mit der Verbindungstür. Oh man! Die Verbindungstür ist großartig! Manchmal klopfen wir an, manchmal steht die Tür einfach länger offen und wir quatschen, manchmal rennen wir hin und her, ein bisschen wie ein großes Zimmer für 2, aber mit absoluter Privatsphäre, magisch! Mit A. habe ich gemeinsam aus alten und kaputten Jeanshosen einen Sitzsack genäht, der will jetzt noch eine Füllung haben und verbloggt und verlinkt werden, aber realistisch gesehen wird das nichts vor Mai (mein Kalender platzt bald, ich steige gerade von Papier auf digital um, normal ist das nicht mehr)…

Sophie hat das Zimmer, dass am weitesten weg von meinem ist, arbeitet mit Leib und Seele für einen Tierpark als Zoobiologin und ist eine großartige Zuhörerin, wenn es um Zwischenmenschliches geht! Sophie hat ebenfalls eine Katze, Gwyn. Manchmal liegen beide Katzen mit bei mir, eine links, eine rechts. Zwei kleine Katzen können ganz schön viel Platz einnehmen, dabei ist mein Bett nicht klein!

L. kenne ich schon ewig. Um genau zu sein: Irgendwann im Frühjahr 2001. Sie hat 5 Häuser weiter links von meinem Elternhaus gewohnt und hatte auch einen Hund, ging zur selben Grundschule und trug verdammt stylische Schlagjeans! Sie war immer da, seit dem ich sie kenne und jetzt wohnt sie nicht mehr 5 Häuser, sondern 5 Meter weiter, super coole Sache!

Die Wohnung ist mitten in der Stadt, an der Holtenauer Straße (eine Einkaufsstraße mit Cafés, Läden, Theater, Kino, Restaurants, …) und mit dem Fahrrad ist man in 10 Minuten an der Universität, in 5 Minuten an der Ostsee, in 25 Minuten bei meinen Eltern und in 15 Minuten am Hauptbahnhof.

Wir haben einen Balkon, auf dem Sophie und ich schon einiges an interessanten Dingen getan haben und ihr bald ganz bestimmt mehr lesen dürft!
Wir haben einen T-förmigen Flur, am unteren Ende vom T sind die Küche, die kleine Esstischnische, das Bad und die Vorratskammer, vom oberen T-Strich gehen unsere Zimmer, die Wohnungstür und das Wohnzimmer ab. Wenn du nun noch mehr zur Wohnung und unserem WG-Leben wissen willst (wir haben keinen Putzplan, sondern ein Belohnungssystem), dann lies hier weiter *zwinker*.
Meine Neue WG hat mich übrigens zu meinem Einzug interviewt und das Interview auf ihrem Blog veröffentlicht.

Seid ihr auch schon mal in eine WG eingezogen? Wie war das bei euch? Traum-WG, Horrortrip, irgendwas dazwischen? Hast du eine WG mitgegründet, wie die 4 Mädels in meiner Wohnung?

Im Oktober ziehe ich das nächste Mal um, aber bis dahin genieße ich diese Wohnung, meine Mitbewohner und die Katzen!

Liebe Grüße
eure Julia

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