Half past seven in Austria

Half past seven in Austria

  • When 12 people have 1 goal in Austria and the livingroom clock always shows half past seven, then it’s vacation time!
    Snow vacation in Austria. Thanks again to N. for your great organization, without you we would even had the chance to go!

    But now to the beginning.

    Saturday March 11th in Berlin:
    8 young adults meet infront of the BDP building (association of the German scouts) to take a ride to Austria with the BDP 9 seat car. Our destination was Brixlegg, or to be more precise: Zimmermoos the Hauser Hof, owned by Andrea Hauser, but I’m way ahead now.

    All things where loaded, food, backpacks, bags, suitcases, helmets, ski shoes, ski’s, …!
    7 of us got in the bus, one had some things to do Saturday night so he took the public transportation later.

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    10 hours later we arrived. There was almost no heavy traffic, only some parts we had to slow down on the Autobahn, but no real stop and go.

    From Brixlegg we drove up the hill to Zimmermoos (we picked up another crew member) but the ride up the mountain was more exiting than I thought, the bus was full, narrow streets and curves and the slope wasn’t gentle as well. And upsi daisy we missed the courtyard entrance. *I really wasn’t sure if I wanted to ride backwards with that steep hillside right next to the street..*

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    But I had no choice. Thanks to all passenger that has their eyes on the street as well while I drove backwards around the corner it wasn’t even close to hairy. *Still I felt very light after I had the car far enough backwards to take the turn.*

    The Hauser Hof (a farm up on the mountain) is miraculously beautiful, N. and Mai. already arrived, they took an earlier train to Brixlegg and wanted to walk up the mountain to the Hauser Hof, by car it’s a 10 minutes ride, walking takes an hour with luggage way more. At the bottom line they hitch hicked after 1/3 of the distance. But the way the local resident drove made them sick, they’re riding so fast!

    Hauser Hof:

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    Andrea Hauser is the one that owns and runs the farm almost on her own, she’s full of love and a very welcoming host. Whenever we needed something or had questions she helped us!

    We arrived with 10 people, two more to come in the next days. The rooms where taken separate by sex, I’m always amazed by group dynamics! Bags where emptied, the kitchen filled with food and we enjoyed the stunning view:

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    Who doesn’t like to be at such a place? I’m still enthusiastic about this panoramic view!

    The next morning I drove the skiers to the ski resort Skijuwel Alpbachtal Wildschönau, the ones with we dropped off at the slope right away, all the others went for the ski rental and then back to the slope. I drove back to Brixlegg to pick up another crew member at the train station and we did the ski rental trip again, I’ve almost become best friends with the employee. *twinkle*

    Du wunderst dich, warum ich kein Ski fuhr? Ich durfte noch nicht, letzten Dezember bin ich ein zweites Mal an meinem Knie operiert worden, da war mir das Risiko einfach zu groß, nächstes Jahr lerne ich dann auch endlich mal Skifahren!

    Dann habe ich den Nachmittag auf dem Hof verbracht und gelesen, mich mit der Mutter von Andrea unterhalten (oder besser gesagt geraten, was sie mit da mit ihrem Dialekt versucht zu erzählen, ich konnte es mir größtenteils zusammenreimen, aber jetzt bin ich bestens informiert!) und die Aussicht genossen:

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    Ja! Es ist einfach wunderwunderschön da oben!

    Die  nächsten Tage verbrachte ich ähnlich, an manchen fuhr ich ein paar Fahrten mit dem Auto, ging wandern, buk einen Kuchen, quatschte mit Andrea’s Mutter und ging wandern.

    Von Brixlegg aus kann man wunderbar zur Hochkapelle laufen, den Weg dahin muss man nur erst als solchen erkennen:

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    Ich bin dem Trampelpfad gefolgt und hatte eine wundervolle Aussicht von oben, aber auf dem Weg dahin sind mir ein paar Motive vor die Linse gehüpft:

    Und ich habe endlich die Panoramafunktion meiner Kamera ausprobieren können (na gut, ich gebe zu, ich habe sie auch jetzt erst entdeckt, ich bin nicht so richtig technikversiert, ich muss immer erst über so unglaublich tolle fuktionen stolpern…).

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    Oben angekommen entdeckte ich die kleine niedliche Kapelle, in der Sitzplätze für maximal 12 Leute sind, aber eigentlich ist der Raum schon ausgefüllt, wenn man alleine darin ist. Ich habe keine Fotos für euch, es hätte sich falsch angefühlt in der Kapelle Fotos zu machen, aber eins von außen habe ich für euch:

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    Und dieser Ausblick!

    Dan des Selbstauslösers gibt es auch ein Bild von mir:

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    Das Sonnenwetter war großartig, nach meinem Mittagessen hier oben bin ich von der Hochkapelle auf der anderen Seite des Berges (wobei es in Relation zu den anderen in der Umgebung eher ein Hügel war) hinunter gestiegen nach Judenwiese (zwischen Brixlegg und Zimmermoos liegt die Judenwiese, ein Stadtteil von Brixlegg glaube ich) und dann zu Fuß die Serpentinen hoch zum Hauser Hof.
    Unterwegs haben mehrfach Autofahrer angehalten und mich gefragt, ob ich mitfahren möchte, hier muss man zum Trampen nicht mal den Daumen raushalten. Ich habe dankend abgelehnt, ich wollte so gerne Laufen und Fotos machen.

    Als mir auf dem Weg nach oben ein Reisebus entgegen kam, wurde mir bewusst, wie einfach wir es doch mit dem 9-Sitzer haben, der Bus nahm die gesamte Straße ein und in der Kurve war die Leitplanke mein einziger Grund nicht völlig auszuflippen bei dem Anblick, wie der Buck um die Kurve drehte:

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    Meine nächste Wandererfahrung nach meiner Knie-OP war die Wanderrute R20, von Alpbach nach Reith, der Anfang war schon ein Highlight für sich:

    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=K11dw98qVzg?rel=0&w=560&h=315]

    Unterwegs lagen an manchen Stellen Baumstämme, bei denen ich nicht umhinkam mich zu fragen, wie sie diese Baumstämme aus dem Wald herausbekommen wollen, für Fahrzeuge ist da kein Platz gewesen.

    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=DEl65ACi8FU?rel=0&w=560&h=315]

    An einem weiteren Tag war ich mit noch vier anderen aus der Gruppe wandern, die brauchten mal einen Tag Schneefrei und ich habe mich riesig über Begleitung gefreut, außerdem konnte ich so ein ganz neues Gebiet erforschen, nämlich auf der anderen Seite vom Inn.
    Schneeschuhe wären sehr praktisch gewesen, denn wir wanderten einen Weg hoch, der noch komplett verschneit war und regelmäßig sanken wir bis zum Knie und gelegentlich darüberhinaus in den Schnee ein, aber die Rute war grandios und die Aussicht atemberaubend.

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    Und wieder gab es ein Bild von mir, diesmal aber ohne den Selbstauslöser, sondern von einem echten Menschen ausgelöst:

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    Ich bin wirklich verliebt in die Landschaft! Das Licht ist toll, die Natur sehr unberührt (die Skipisten und Ortschaften mal ausgenommen) und so viel Schnee!
    Ich will im Sommer wiederkommen, dass ist wirklich ein tolles Fleckchen Erde.

    Bleibt man auf dem Berg an der gleichen Stelle, wird einem dank der Sonne ziemlich heiß, wenn man dann auch noch wie ich auf einer Berghütte zum Pausieren kommt, dann ist es schon mal Zeit für den Bikini (aka Unterwäsche):

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    Unglaublich, was ein windgeschütztes Örtchen in Kombination mit der Sonne in einer Schneelandschaft für eine Hitze entwickeln kann. Natürlich hatte ich nach einer Stunde Mittagspause einen ordentlichen Sonnenbrand im Gesicht, ich bin nämlich eingeschlafen.

    Ich hatte übrigens so viel Zeit, weil die anderen meiner Gruppe, bis auf ein weiterer Mensch, der mit mir Pause machte, weiterhin versuchten den Bergsee zu erreichen, ohne Schnee noch ca. 30 Minuten entfernt, mit Schnee unerreichbar.

    Ein Highlight meines Urlaubs war tatsächlich der Tag, an dem ich eine meiner zukünftigen Gastbloggerinnen für einen Erfahrungsbericht zum Thema Verhütungsmittel in einem Nachbarort traf. Wir haben durch ihr nachfragen, wo in den Alpen ich denn sei herausgefunden, dass wir dann sehr nah beieinander sein werden und schnell stand fest, wir würden uns treffen, es war ein toller Vor-/Mittag! Danke dir nochmal an dieser Stelle, alle anderen: Seid gespannt, wie immer werden die Erfahungsberichte freitags um 10 Uhr veröffentlicht. *zwinker*

    Einer meiner Mitreisenden ist ein Hobbyfotograf und ebendieser hat mich ein wenig mehr in die Kunst des Fotografieren eingeführt, Dinge wie ISO und Belichtungszeit, Weißabgleich und Co. waren mir zwar bekannte Worte, aber anwenden konnte ich sie bisher nicht gezielt. Auch meine kleine Kompaktkamera verfügt über so einige Funktionen und gelegentlich durfte ich seine Kamera für ein paar Fotos nutzen.
    besonders morgens war das Licht in den Bergen perfekt um Fotos zu machen und auch sonst mag ich den Morgen sehr gerne, es ist so kraftvoll und friedlich zugleich.

    Diese Bilder sind mit meiner Kompaktkamera entstanden und ich bin wahrlich begeistert, was das kleine Ding doch alles so kann:

    Danke A. dass du so früh mit mir aufgestanden bist, mir so viel erklärt hast und natürlich danke für dein Equipment, es hat wirklich Spaß gemacht!

    Am letzten ganzen Tag in Österreich war ich mit Mai. rodeln. Wir haben zwei Schlitten geliehen und sind hinter Inneralpbach hinauf auf die Faulbaumgatrenalm gelaufen. Ich schätze, dass wir ca. 1,5 Stunden hinaufgelaufen sind. Oben angekommen haben wir etwas gegessen und getrunken, dann sind wir mit den Schlitten wieder hinunter gefahren.
    Der Weg hinuter war perfekt, nicht zu steil, genug Platz zum Bremsen und der Schnee war in den Kurven so aufgetürmt, dass man getrost volle Kanne in die Kurve brettern konnte, man ist dann seitlich durch die kurve gerauscht und gerade wieder herausgeschossen. EIn riesen Spaß, der alles in allem eine ganze Stunde Abfahrt mit sich bracht und am nächsten Tag ordentlichen Bauchmuskelkater von der Rodelposition.

    Abschließend ist zu sagen, dass die Österreicher immer sehr zuvorkommend und hilfsbereit sind, jede Frage versucht haben zu beantworten und das möglichst auf Hochdeutsch.

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    Aber am besten war die bunt gemischte Reisegruppe von 12 Personen, die ich bin auf wenige Ausnahmen vor der Fahrt nicht kannte und mit denen ich auch nach der Fahrt ohne zu zögern wieder in den Urlaub fahren würde, ihr seid klasse!

    Warst du schon mal in den Alpen? Wenn ja, wo warst du? Wenn nein, willst du jetzt in die Alpen? Wo warst du zuletzt im Urlaub? Ich bin gespannt auf eure und neue Reiseziele!

    Liebe Grüße
    eure Julia

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