Keine Zeit II – oder eigentlich viel mehr als andere?

Keine Zeit II – oder eigentlich viel mehr als andere?

Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, um Zeit zu haben.

Ladislaus Boros

Wenn ich immer nur das machen würde, was ich auf jeden Fall jetzt machen muss, dann würde ich an manchen Tagen nicht schlafen, an anderen nicht essen und an wieder anderen nicht Trinken. Freunde hätte ich dann auch keine mehr, ich hätte schlicht weg keine Zeit für mich, meinen Körper und meine Seele.

Meine Wohnung wäre immer perfekt ordentlich, zu jeder Tages- und Nachtszeit, ich wäre immer auf alle Seminare und Vorlesungen perfekt vorbereitet, würde niemals etwas vergessen, hätte immer alles ordentlich weggeräumt, …

Ich versuche manchmal einfach irgendwie zwischendurch und alles gleichzeitig, gerne auch unterwegs Dinge zu erledigen (Kalender, Smartphone und Stift sind mein Office-to-go).

Aber dabei passieren mir Fehler. Denn manchmal arbeite ich in manchen Wochen so viel und kurz hintereinander, dass ich dann einfach lange wegfahren kann ohne, dass der finanzielle Schuh drück oder ich noch Stunden offen habe (Selbständige in meinem Bereich haben nie Stunden offen 😉 ), welcher Babysitter will denn ernsthaft einen festen Arbeitsvertrag?

Auf diesem Wege nehme ich mir Zeit für mich! Ich bestimme, wann ich wo bin und was ich mache. Ich liebe meinen Job und die Flexibilität auf Anfragen ja oder nein sagen zu können, wer kann das schon? Meine Eltern und Schwestern müssen ihren Alltag an ihr Berufsleben anpassen, ich kann so gut wie alles flexibel kombinieren und alles aktiv gestalten.

Klar gehört da ein wenig mehr Aufwand hinzu, man muss immer den Überblick behalten und seine Termine kennen, aber dann ist man frei!

Keine Zeit ist bei mir also immer nur Phasenweise und dann auch selbstgemachtes Leid 😉

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