Mobile Anbindung, Museumsversuch und Calzone alla Mamma

Mobile Anbindung, Museumsversuch und Calzone alla Mamma

Tag 6, 30.09.16:

Ich versuche schon seit Tagen mein Smartphone mit einer amerikanischen Nummer zu versorgen, damit ich nicht mehr 5,99€ pro Tag zahle, für den Fall, dass ich vergesse mein Handy auf Flugmodus zu stellen, wen wir das Haus verlassen, außerdem hätte ich gerne ein Telefon für die Zeiten, in denen ich alleine in den USA unterwegs bin… 😉

Dieser Tag war nun der Tag an dem es geklappt hat. 60$ sind trauriger weise immer noch weniger, als die 5,99€ pro Tag für meine deutsche Nummer. Jetzt ist mein Telefon zwar völlig verstellt und ich hoffe, dass die deutschen so pfiffig sind, wie die Amerikaner, bzw. die Amis mir das bei Vertragskündigung an meinem letzten Tag wieder zurück stellen können 😉

Zumindest, um telefonieren zu können, falls mal wieder was mit dem Flug nicht klappt 😉

Weiter ging es zum Museum der Native’s (zu deutsch Ureinwohner Amerikas oder Indianer). Hier in Oklahoma gibt es verschiedene Stämme und einige haben ihre eigenen Museen. Das in dem wir waren, ist geschlossen wegen Umbauarbeiten… p1010057

Also den ganzen Weg wieder zurück.
Unterwegs sind wir auf meinen Wunsch hin noch einmal an einem Friedhof angehalten, ich wollte mir das so gerne mal genauer angesehen. Die Friedhöfe sind alle so kahl… Ein Grab neben dem anderen, kaum Blumen (gesetzlich geregelt!) und die meisten Grabsteine sehen gleich aus. Das älteste, das ich gefunden habe, war schon 1859 oder so. Die USA ist ein sehr junges Land!P1010079.JPG

Man fährt übrigends mit dem Auto auf den Friedhof:

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Nat war das ganze ein wenig zu merkwürdig, warum sollte man sich fremder Leute Gräber anschauen? Ich habe das irgendwie schon immer gemacht, das erste Mal bewusst auf der Klassenfahrt nach Amrum mit der ganzen vierten Klasse und unserem Guide. Ich glaube, das ist ein deutsches Ding *lach* Sie hat mich ausgesetzt und an einer anderen Stelle wieder eingesammelt.

Zu Hause angekommen, haben wir unsere Schlafsachen gepackt und sind ein weiteres Mal zu Nat’s Eltern gefahren, für’s Familienessen am Abend.

Dort angekommen durfte ich aber erstmal Probesitzen:

Ich liebe den Truck! Da ist so viel Platz drin! Und der Überblick! Genial.

Das andere Auto (ich bin kein Autokenner und hab schon wieder vergessen, was das für eins ist…) ist so alt, wie meine Mum 🙂

Es gab Calzone. Das war die beste Calzone, die ich in meinem Leben je gegessen habe! Carla hat sie selbst gemacht und extra zwei Minicalzone ohne Käse für mich gemacht, es gab zwei Sorten! Nach der ersten war ich satt, aber die zweite wollte probiert werden und auch die war super lecker und dann habe ich sie einfach auch noch gegessen. Ich hätte die nächsten 20h nicht mehr essen können, aber es gab ja auch noch Cookies zum Nachtisch. Ein Cookie fällt bei der Menge Calzone dann auch nicht mehr auf *grins*

Ich habe geschlafen, wie ein Stein!

Das war Tag 6!

5 Kommentare

  1. Ich finde es ganz normal einen Friedhof zu betreten 😉 Allerdings finde ich amerikanische Friedhöfe steril. Hier bei uns sind es botanische Kleinode, und geschichtsträchtige Orte, die zum verweilen einladen und mitten in der Stadt einen Ruhepol bieten.

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